| Date / Time: | from Nov 20, 2002 to Nov 21, 2002 |
| Date / Venue: | 20 Nov. 02, 8.30 - 17.30
21 Nov. 02, 9.00 - 17.00 Austria Center Vienna Bruno-Kreisky-Platz 1 A-1220 Wien |
| Organiser: | OECD LEED Programm
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| Type of Event: | Konferenz |
| Description: | ZIELE der KONFERENZ
Die Mitgliedsländer der OECD widmen lokalen und regionalen Entwicklungs-programmen jedes Jahr beachtliche öffentliche Mittel. Diese Mittel beinhalten Beiträge subnationaler Behörden, aber auch Geld nationaler (und supranationa-ler) Regierungen für Projekte, die auf lokaler und regionaler Ebene umgesetzt werden. Trotz der Größenordnung dieser zur Verfügung gestellten Mittel die sich in einigen Ländern auf mehrere Milliarden Euro belaufen wird nur wenig für die Evaluierung ausgegeben, die wertvolle Informationen für jene liefert, die politische Konzepte erstellen. Viele Evaluierungen sind oberflächlich, ihre Qua-lität lässt zu wünschen übrig, und oft werden auch noch verschiedene Revisions- und Abwicklungsüberprüfungsverfahren als Ersatz für eine echte wirtschaftliche Bewertung der Kosten und Nutzen einer Initiative herangezogen. Die Gründe für dieses Evaluierungsdefizit sind vielfältig: sie reichen von einem Mangel an politischem Willen und Widerstand seitens der Programmverant-wortlichen bis zum Problem der methodologischen Herausforderungen einer qualitativ hochstehenden Evaluierung. Die dadurch verursachten Unzulänglich-keiten zeitigen zahlreiche, schwerwiegende Folgen, wie die Verschwendung öf-fentlicher Mittel größeren Ausmaßes, mangelnder Transfer aus innovativen lo-kalen Programmen und Fehler bei der Identifikation von best-practice-Beispielen. Mit ihrem LEED-Programm (Local Economic and Employment Development) bemüht sich die OECD, eine Verbesserung dieser Situation herbeizuführen. Als gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und des österreichischen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit soll diese Konferenz in sach-lich fundierter und zugleich für die politischen Entscheidungsträger/-innen an-sprechender Weise untersuchen, wie die Evaluierung von lokalen Entwick-lungsprogrammen optimal geplant und umgesetzt werden könnte. Die Konferenz umfasst drei vorrangige Themenkreise: - Erstens werden in der Eröffnungs- und der Schlusssitzung die Möglich-keiten erwogen, staatliche Investitionen in Evaluierungen zu erhöhen und besser einzusetzen, um aus den Evaluierungen mehr lernen zu können. - Zweitens werden sich Beiträge gezielt damit auseinandersetzen, wie die am häufigsten eingesetzten lokalen und regionalen Entwicklungspro-gramme am besten evaluiert werden können. Die besonderen Probleme bei der Evaluierung von Qualifizierungsmaßnahmen, technischen Dienst-leistungen, Förderungen für Organisationen auf dem dritten Sektor, bei der Starthilfe für Unternehmer, bei Territorialen Beschäftigungspakten, Mikrokreditsysteme und anderen Instrumenten werden von führenden, in der Praxis tätigen Experten/-innen untersucht. - Ein dritter Schwerpunkt gilt den jüngsten Erkenntnissen hinsichtlich der Bewertung der weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkun-gen von gebietsbezogenen öffentlichen Politiken. Die Möglichkeiten ge-bietsweiter Evaluierungen multi-instrumenteller Strategien sollen überlegt werden. Besondere Beachtung wird der Erfahrung geschenkt werden, die mit quantitative modelling gewonnen wurde, eine Methode, die in den Vereinigten Staaten immer mehr zur Anwendung kommt. Sowohl die er-wünschten als auch die erfüllbaren Datenanforderungen zur Durchführung gebietsweiter Evaluierungen von multi-instrumentellen Strategien kom-men zur Sprache. Die während dieser Veranstaltungen geführten Diskussionen und der Meinungs-austausch sowie die Unterlagen und anderes Material werden anschließend in einer oder mehreren OECD-Publikationen zusammengefasst. Diese Veröffentli-chungen sollen OECD-weit bei der Erstellung und Umsetzung neuer Programme einen praktischen und methodologisch abgestimmten Leitfaden für die Evaluie-rung bieten. Damit will die OECD einen Beitrag leisten, die Qualität nationaler Politiken auf dem Gebiet wirtschaftlicher Entwicklung und Beschäftigung zu verbessern. |
| Contact: |
OECD - Organisation for Economic Co-Operation and Development |
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