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TEP Kärnten

Bedarfsorientierte Arbeitsintegration in Kärnten

Akteur/innen Land Kärnten (insbesondere die Abteilung 6: Bildung, Generationen und Kultur; Abteilung 13: Soziales; Abteilung 20: Landesplanung und Abteilung 3: Gemeindeabteilung), Arbeitsmarktservice, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Industriellenvereinigung, Bundessozialamt, IFA – Unternehmensberatung GmbH, Beschäftigungsmodell "Neue Arbeit", Verein Forum Regionalentwicklung in Kooperation mit dem Verein Carnica Rosenthal und dem Regionalmanagement Kärnten (RMK) Dienstleistungs GmbH, VHS Kärnten und pro mente.

Umsetzungszeitraum Jänner 2010 - Dezember 2011
Finanzierung und Förderung

Das geplante Gesamtbudget (ESF- und Kofinanzierungsmittel) beträgt ~ € 4.359.000,- und setzt sich wie folgt zusammen:

Zur Umsetzung der SP3b Modellprojekte stehen insgesamt Mittel in der Höhe von ~ € 4.159.000,- zur Verfügung. Davon werden vom Land Kärnten ~ € 1.080.760,-, vom AMS Kärnten ~ € 774.220,- und vom Bundessozialamt ~ € 390.990,- sowie Mittel aus dem SP3b des ESF (Operationelles Programm Beschäftigung Österreich 2007-2013) in der Höhe von ~ € 1.913.000,- beigesteuert.

Zur Unterstützung der technischen Abwicklung wird in Summe ein Budget in der Höhe von ~ € 200.000.- eingesetzt. Dieses setzt sich zusammen aus Mitteln des ESF SP 6 (Technische Hilfe) mit ~ € 92.000,- und des AMS Kärnten mit ~ € 108.000,-.

Ziel Mit dem ESF SP3b Gesamtvorhaben - der bedarfsorientierten Arbeitsintegration - verfolgt der Pakt Kärnten das Ziel, arbeitsmarktferne Personen mit innovativen Beschäftigungsprojekten zu unterstützen. Die Ergebnisse sollen auch Informationen im Hinblick auf die Einführung der „Bedarfsorientierten Mindestsicherung“ bringen. Durch die regelmäßige Befassung mit den Projekten und dem Austausch mit den Trägerorganisationen über Angebote für ausgrenzungsgefährdete Personen soll es dem Pakt gelingen, ein differenziertes Bild über die Situation der arbeitsmarktfernen Zielgruppen am Arbeitsmarkt zu erhalten.
Gesamtstrategie Mit dem SP3b Gesamtvorhaben werden identifizierte Lücken im Angebot für arbeitsmarktferne Personen geschlossen, wobei auf Erfahrungen aus bereits durchgeführten Projekten aufgebaut wird. Eine begleitende Studie soll Analysen und Daten bei der strukturell komplexen Weiterentwicklung der „Bedarfsorientierten Mindestsicherung“ liefern sowie die Bewertung von Maßnahmen für Sozialhilfebezieher/innen und Migrant/innen ermöglichen.
Modellprojekte und Zielgruppen

Die vier SP3b Modellprojekte unterstützen u. a. Sozialhilfebezieher/innen, erwerbsferne Personen (insbesondere Jugendliche), Migrant/innen, langzeitarbeitslose und beeinträchtige Personen:

  • ein modularer Wiedereinstieg ins Berufsleben sowie das Nachholen von Bildungsabschlüssen für verschiedene Altersstufen wird im Projekt MOWIJOB (Modularer Wiedereinstieg JOB) ermöglicht;
  • das Arbeits- und Qualifizierungsprojekt Works Wolfsberg wird für Jugendliche und Migrant/innen zugänglich sein;
  • im Projekt Froh Natur übernehmen arbeitsmarktferne Personen und Personen mit Migrationshintergrund Aufgaben der Gartenbetreuung;
  • mit dem Radwegepflegeprojekt wird ein Pilotprojekt für langzeitarbeitslose und arbeitsmarktferne Personen in allen Kärntner Bezirken realisiert und werden über 100 Gemeinden mit einbezogen.

Ein 50 Prozent Anteil von Frauen wird angestrebt.

Aktivitäten Die oben genannten Projekte starteten im Jänner 2010 und laufen parallel. Neben der TEP Steuergruppe werden zielgruppenspezifische SP3b Steuerungsgruppen eingerichtet, die in enger Kooperation mit den Maßnahmenträger/innen laufend die Fortschritte der Projekte beurteilen. Für die Maßnahmenträger/innen wird ein einheitliches Reportingsystem (inhaltlich und finanziell) von der zwischengeschalteten Stelle, der Abteilung 6 des Landes Kärnten und dessen Servicierungsstelle (IFA –Unternehmensberatungs GmbH) unter Berücksichtigung der Vorgaben des ESF ausgearbeitet.
Kontakt

ZwiST (zwischengeschaltene Stelle):

Verwaltende Stelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6 (Bildung und Generationen), Unterabteilung Arbeitsmarkt und Lehrlingswesen
Dr. Gerhard Herbst, Tel: +43 / 50536 / 22208, gerhard.herbst@ktn.gv.at

Bescheinigende Stelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6, Unterabteilung Lebenslanges Lernen
Dr. Otto Prantl, Tel: +43 / 50536 / 30657, otto.prantl@ktn.gv.at

Beratungsagentur: IFA – Unternehmensberatung GmbH
Dr. Michael Stadler, Tel.: +43 / 463 / 50538-15, michael.stadler@ifa-kaernten.at