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TEP Steiermark

Steirischer Beschäftigungspakt (STEBEP) und Regionalpakte


Hauptpartner/innen

STEBEP: Land Steiermark (Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftsressort), Arbeitsmarktservice, Bundessozialamt, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Industriellenvereinigung, Regionale Pakte, Gender Mainstreaming (GM) Beauftragte, NGO-Vertretung

Regionalpakte: Regionalmanagements, Arbeitsmarktservice, Sozialpartner/innen, GM Beauftragte, NGO-Vertretung

Vertragspartner/innen

STEBEP: Land Steiermark, Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Industriellenvereinigung

Regionalpakte: Arbeitsmarktservice, Regionalmanagementvorstand, regionale Akteur/innen

Beschreibung der Partnerschaft Der 2001 und 2007 erneut unterzeichnete STEBEP versteht sich als Plattform zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Steiermark. Das Beschäftigungspolitische Forum ist strategische Steuerungsgruppe, als operative Struktur fungiert das STEBEP Kernteam, das zu spezifischen Themen erweitert wird. Die regionalen Beschäftigungspakte sind operative und regionalstrategische Einheiten mit Steuerungsgruppen sowie Arbeits- bzw. Projektgruppen, die beschäftigungswirksame Strategien und Maßnahmen in der Region koordinieren. Der STEBEP fungiert als strategische Dach und Drehscheibe für alle partnerschaftlichen Aktivitäten der Beschäftigungspolitik in der Steiermark.
Kernfunktion des Paktes Der STEBEP konzentriert sich auf die breite Verankerung der Beschäftigungspolitik sowie Steuerung, Koordination und Unterstützung der regionalen Pakte. Beschäftigungspolitik wird mit anderen Politikbereichen verknüpft, Strategien und Maßnahmen kooperativ geplant und umgesetzt. Der STEBEP fungiert als Informationsdrehscheibe und Wissensspeicher.
Vertragszeitraum STEBEP: 2007 – 2011 (Verlängerung bis 2013 möglich) | Regionalpakte: unterschiedlich
Ziele Ziel ist die Schaffung einer umfassenden Partnerschaft auf Landesebene und den Regionen, das Forcieren beschäftigungswirksamer Initiativen unter einem neutralen Dach und die Verknüpfung mit regionalen Schwerpunkten. Die finanziellen Mittel und Maßnahmen werden gebündelt und abgestimmt, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Beschäftigung zu schaffen und zu sichern.
Maßnahmenbereiche und Zielgruppen Die zentralen Themen des STEBEP Arbeitsprogramms sind für 2010: Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, Ausbildungs- und Berufswahl und die Nutzung von Potenzialen bestimmter Zielgruppen (Jugendliche, Frauen, Ältere, arbeitsmarktferne Personen). Im „Steirischen Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramm” von AMS und Land (Ressort Soziales und Arbeit) liegen die Schwerpunkte bei der Verbesserung der Beschäftigungschancen von spezifischen Zielgruppen, der Integration von arbeitsmarktfernen Personen und der bedarfsorientierten Qualifizierung von Fachkräften.
Aktivitäten und Ergebnisse 2009 2009 hat sich der STEBEP verstärkt als Plattform für Beschäftigung in der Steiermark positioniert. Das 2. Beschäftigungspolitische Forum fand statt. Im Rahmen des Landesschwerpunktes Fachkräfte wurde auf Basis einer Studie unter breiter Einbindung von verschiedenen Politikbereichen das Thema Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise diskutiert. Der Schwerpunkt Berufsorientierung wurde intensiv vorangetrieben, so wurde ein strategische Gremium unter Einbindung von Schul- und Elternvertretungen eingerichtet und erstmals ein eigener BO-Koordinator im Land Steiermark eingerichtet. Die STEBEP-Website wurde verstärkt als Wissensplattform für Beschäftigung etabliert, so wurde neu ein Bereich mit Beschäftigungs- und Wirtschaftsdaten für die Steiermark eingerichtet. Als Höhepunkt wurde eine Abschlussveranstaltung der ersten Umsetzungsrunde im Rahmen des ESF SP 3b (STEPS_1) mit mehr als 150 TeilnehmerInnen der Bundes-, Landes und Regionsebene durchgeführt. Hier wurden die wichtigsten Ergebnisse der 5 Modellprojekte sowie der begleitenden Evaluierung vorgestellt und breit diskutiert.
Der STEBEP Antrag für die 2. Runde des SP3b wurde unter dem Titel „STEPS_2“ mit 8 Modellprojekten eingereicht.
Arbeitsschwerpunkte 2010 Im ersten Halbjahr 2010 wird eine Branchenstudie zum Thema „Ältere am Arbeitsmarkt“ erstellt, die als Grundlage für weitere strategische Planungen im STEBEP und auch in den Partnerinstitutionen dienen soll. Weiters wird eine Evaluierung aller Berufsorientierungsmaßnahmen in der Steiermark vorbereitet sowie die Erprobung neuer Pilotprojekte an der Schnittstelle Schule- Beruf auf Landesebene. Das Thema wird auch in allen regionalen Pakten mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen bearbeitet- zur optimalen Nutzung von Synergien gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen Landes- und Regionsebene. Zur nachhaltigen strategischen Verankerung der Erfahrungen aus dem ESF SP 3b ist eine begleitende Evaluierung im Rahmen des STEBEP geplant.
Finanzierung und Förderung

Im Rahmen des „Steirischen Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramms” von Land und AMS werden Maßnahmen in der Höhe von ~ € 50.000.000,- abgestimmt.

Fördermittel aus dem SP3b des ESF (Operationelles Programm Beschäftigung Österreich 2007-2013) und Kofinanzierungsmittel des Paktes stehen für Maßnahmen zur Verbesserung der Integration arbeitsmarktferner Personen zur Verfügung.

Die STEBEP-Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und regionalen Paktkoordinationen werden aus Mitteln des SP5 des ESF, Operationelles Programm Beschäftigung Österreich 2007-2013 gefördert.

Website http://www.stebep.at

Paktkoordination Unternehmensberatung BAB GmbH
Mag.a Renate Divitschek, Andrea Brodschneider Tel.: + 43 / 316 / 362290,
office@stebep.at, renate.divitschek@bab.at
Regionale Koordination Liezen: Ing. Johann Lanner, Tel.: +43 / 3612 / 25970, rml@rml.at
Obersteiermark Ost: Mag. Jochen Werderitsch, Tel.: +43 / 3842 / 802-1100, rem@obersteiermark.at
Obersteiermark West: Dr.in Bibiane Puhl, Tel.: +43 / 3577 / 758-321, bibiana.puhl@euregionalmanagement.at
Oststeiermark: Ing. Horst Fidlschuster, Tel.: +43 / 3385 / 8400, oststeiermark@regionalmanagement.at
Süd-West-Steiermark: Mag. Lasse Kraack, Tel.: +43 / 3452 / 84510, l.kraack@eu-regionalmanagement.at und Dr.in Elfriede Pfeifenberger, Tel.: +43 / 3142 / 23595, pf@westnet.at