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Projects

SchuBS – Schule.Beruf.Service – Case Management

Category:ESF SP2: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
Project Status:abgeschlossen
Province:Tirol
Project Beginn:November 2011
Project End:Jänner 2013
Target Groups:Jugendliche, zwischen 15 und 19 Jahren, welche im 9. Pflichtschuljahr sind und noch keine Anschlussperspektive (Lehrstelle, weiterführende Schule) haben, gefährdet sind, die Schule, die Lehre oder eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme abzubrechen, die ihre Ausbildung abgebrochen haben und ohne berufliche Perspektive sind.
Participants:

Über die Projektlaufzeit wurden insgesamt 361 Jugendliche kontaktiert (52%männlich, 48% weiblich) – 166 Jugendliche wurden beraten. 115 TeilnehmerInnen konnten die Beratung erfolgreich im Sinne des Konzepts abschließen.

 

Project Goals:
  • Motivation zum Abschluss einer Schul- oder Berufsausbildung
  • Individuelle Begleitung und Unterstützung am Übergang Schule Beruf
  • Heranführen der Jugendlichen an bestehende Unterstützungsangebote
  • Erarbeiten von Perspektiven, Erweiterung der persönlichen Kompetenzen und Ressourcen
Abstract:Das tirolweite Case Management Angebot von SchuBS unterstützte junge Menschen individuell und bedarfsorientiert beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt.
Die SchuBS Case MangerInnen begleiteten die Jugendlichen kontinuierlich und in Einzelbetreuung, wobei Case Management hier als kooperativer Prozess verstanden wurde, in dem notwendige Unterstützungsleistungen gemeinsam mit den Jugendlichen erhoben, geplant, implementiert, koordiniert, überwacht und evaluiert wurden. Die Teilnahme basierte auf Freiwilligkeit und Vertraulichkeit. Der Zugang erfolgte einerseits über das Tiroler Frühwarnsystem und andererseits über den offenen Zugang. SchuBS orientierte sich an der Lebenswelt der Jugendlichen, arbeitete ressourcenorientiert und stärkte die Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit, gab Beratung zu Bildungsfragen, Berufsorientierung und persönlichen Problemen. Die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, LehrerInnen, AusbilderInnen, der offenen Jugendarbeit usw. gehörte zum Angebot der CasemanagerInnen.
Das Projekt wurde vorzeitig abgeschlossen und gemeinsam mit dem Tiroler Frühwarnsystem schrittweise ins „Jugendcoaching“ überführt.
Projektträger:ÖSB Consulting GmbH
Erfahrungen / Ergebnisse:Bewährt hat sich das „aktive Zugehen“ auf die Jugendlichen bzw. die aktive (mehrmalige) Kontaktaufnahme der CasemanagerInnen mit den Jugendlichen, welche von den Schulen über das Frühwarnsystem gemeldet wurden.Die methodische Vorgehensweise des Case Managements, d.h. dass der/die Case ManagerIn dafür verantwortlich war, den Prozess so zu gestalten, dass der/die Jugendliche dazu in der Lage war, eine aktive Rolle einzunehmen, erlaubte im Projekt ein besonderes Eingehen auf die Projektzielgruppe. Jugendliche wurden im Case Management-Prozess als gleichwertige PartnerInnen wahrgenommen und akzeptiert. Es wurde nicht über sie bestimmt, sondern sie wurden als für den gemeinsamen Erfolg gleichermaßen Verantwortliche angesprochen. Für viele Jugendliche war dies und eine professionelle Begleitung eine neue Erfahrung.
Von Beginn an wurden die Ressourcen der einzelnen Jugendlichen erkannt und gefördert. Damit wurde nicht nur der Einsatz professioneller Unterstützungsleistungen reduziert, es erfolgte gleichzeitig eine Stärkung der Jugendlichen im Sinne des Empowerments. Jugendliche wurden im Sinne des Empowerments auch in vorausschauendem Denken geschult und im Laufe des Case Management-Prozesses ein Stück weit zum Abwägen von Konsequenzen befähigt. Dies war besonders für Jugendliche ohne ausreichende Unterstützungsoptionen in Familie und sozialem Umfeld wichtig.
Contact:

ÖSB Consulting GmbH
Michael Goller
Regionalbereichsleiter
6020 Innsbruck
Dr.-Franz-Werner-Straße 30, Top B 1
Mobil: +43 / 699 / 1656 3409