| Category: | ESF SP3b: Integration arbeitsmarktferner Personen | ||||||
| Project Status: | abgeschlossen | ||||||
| Province: | Wien | ||||||
| Project Beginn: | Jänner 2008 | ||||||
| Project End: | Dezember 2009 | ||||||
| Target Groups: | Notstandshilfebezieher/innen, Personen mit Suchtproblematik, Sozialhilfe-/BMS-Bezieher/innen | ||||||
| Participants: |
Quelle: TEP Wien | ||||||
| Project Goals: | Durch die Anwendung der Methode Case Management und die damit verbundene Verbesserung der Zusammenarbeit der beteiligten Stellen sollte die Integration der Zielgruppe in den Arbeitsmarkt gefördert und ein Zusammenwirken der beteiligten Stellen über die eigenen Zuständigkeiten hinaus koordiniert werden. Damit geht eine Verbesserung der einzelfallgerechten Betreuung von Personen an den Schnittstellen einher. Das hier übergeordnete Ziel war die wesentliche Verbesserung des Matching zwischen Klientinnen/Klienten und dem bestehenden arbeitsmarktpolitischen Angebot. | ||||||
| Abstract: | Im Projekt kommt ein auf die individuellen beruflichen Bedürfnisse zugeschnittener Plan mit konkreten Betreuungsvorschlägen zum Einsatz: Case Management. Im Unterschied zur Einzelfallhilfe intervenieren Case Manager/innen nicht selbst, sondern diagnostizieren, planen, überwachen und beurteilen die Erbringung geplanter Leistungen anderer Stellen an die Klientinnen und Klienten. Grundlage ist immer der individuelle Unterstützungsbedarf der Klient/innen, der „maßgeschneidert“ erarbeitet und angeboten wird. | ||||||
| Finanzierung: |
Quelle: Jahresbericht 2009 / Abschlussbericht 2008-2009 – 1. Antragsrunde über Fördermittel aus dem OP Beschäftigung Österreich 2007 – 2013, (SP 3b "Integration arbeitsmarktferner Personen") | ||||||
| Projektträger: | Wiener Berufsbörse (WBB) | ||||||
| Erfahrungen / Ergebnisse: | Die gezielte und umfassende Auswahl und Koordination der Hilfs- und Fördermaßnahmen wirkt sich positiv auf die Motivation und Aktivierung der Klientinnen und Klienten aus. Ganz offensichtlich führt dies zu einer Stärkung des Selbsthilfeansatzes (Empowerment), da die Kundinnen und Kunden vieles letztendlich selbst in die Hand nahmen und aktiv an ihrer Zukunftsgestaltung mitarbeiteten. Die Sicherheit, eine kompetente und ständige Ansprechstelle im Hintergrund zu haben, führte zu neuer Handlungsfähigkeit. Verbesserungen für die Zielgruppe ergaben sich auch aus dem Commitment der beteiligten Einrichtungen zu einer einheitlichen Vorgehensweise. Bezogen auf das Projekt Casemanagement gelang es, durch vorgelagerte fachkompetente Diagnostik jenen Kreis an Adressatinnen und Adressaten einzugrenzen, der für berufliche Schritte tatsächlich einsetzbar ist. Dadurch wurde zunächst ein klarer Zugang der Klientinnen und Klienten zu bestehenden Ressourcen möglich (Qualifizierungen, Beschäftigungen, vermittlungsbezogene Interventionen). Durch ständigen Informationsaustausch über Berichte und Vernetzungskontakte sowie über den Einbau von Feedback-Schleifen wurde sichergestellt, dass die KlientInnen die jeweiligen Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen konnten bzw. konnte rechtzeitig interveniert werden, wenn Probleme auftraten (erarbeiten eines Re-Assessment). Zusammenfassende Schlussfolgerung ist, die Nutzung des Verfahrens Casemanagement auszubauen, um entsprechende Vorteile von Kooperationen für die Zielgruppe zu erarbeiten und es – perspektivisch – auch als arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Vorgehensweise für andere problematische Zielgruppen zu empfehlen. Dazu gehört auch, die Schaffung und den Betrieb weiterer zielgruppengerechter Angebote anzuregen und zu unterstützen. Das Casemanagement der Wiener Berufsbörse unterstützt auch in den Jahren 2010-2011 erwerbsfähige Suchterkrankte bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt. | ||||||
| Contact: |
Wiener Berufsbörse (WBB) |
